26. November 2014

wohnen | keine adventsdeko, kein plätzchenzauber, aber im weihnachtsbaumschmuckrausch


Also, um es mal ganz klar zu sagen - ich bin noch ganz und gar nicht so richtig in Adventsstimmung. Ich hab noch keine Adventsdeko rausgekramt, und auch noch nicht ein einziges Mal Plätzchen gebacken.  Den Adventskalender für die Kids hab ich vorgestern bestellt, die Füllung ist längst noch nicht vollständig und es lief noch nicht einmal meine Xmas-Playlist. Ich hab heute morgen nur zustimmend nicken könne, als ich Nics Post zum allgegenwärtigen Weihnachts-Countdown gelesen habe. Ich habe hier noch gar nix Adventliches rumstehen. Moment - stimmt nicht. Eine Sache steht hier nämlich schon und das ist ein Weihnachtsbaumständer. Den hab ich entdeckt, mich verliebt, ihn bestellt, ausgepackt und dann einfach stehen lassen. Könnte auch Nicht-Weihnachts-Deko sein, oder? Macht sich jedenfalls auch ohne Baum gut vorm Bücherregal. Mein Mann hat nur den Kopf geschüttelt ob der kleinen Schräubchen, die den Baum halten sollen. Ha! Zum Glück vergesse ich jedes Jahr die Diskussion um den Baum. Ist er zu groß? Zu klein? Steht er gerade? Oder schief? Ist das nur bei uns so oder kennt Ihr das auch?


Die Adventszeit kommt jedenfalls wieder mal ganz schön plötzlich, aber dafür bin ich Weihnachtsbaumschmuckmässig bestens vorbereitet. Zum Weihnachtsbaumständer hab ich nämlich gleich noch ein bisschen Weihnachtsbaumscmuck gekauft. In Form von Papierkugeln und güldenen Anhänger in geometrischen Formen. Es ist das erste Mal seit JAHREN, dass ich mir eine andere Farbe als Rot für den Baum ausgesucht habe. Rot hat jahrelang Tradition. Aber der Geschmack verändert sich eben und als ich all diesen wunderschönen Baumschmuck von Ferm Living sah, bin ich leider in einen kleinen Kaufrausch verfallen. Tscha. Soistdas. 

Mehr Weihnachtsbaumschmuck rund um meinen schönen Weihnachtsbaumständer findet Ihr übrigens auch auf einer meiner eBay Kollektionen - Weihnachten. Da hab ich schön alles zusammen getragen, was den Baum so richtig zum Strahlen bringt. 

Das einzige Problem, was ich jetzt noch habe ist die Beleuchtung. Echte Kerzen wären ja mal wieder schön, jetzt wo die Kinder nicht mehr so klein sind. Aber elektrische sind so praktisch. Wie handhabt Ihr das? Und welche Farbe hat Eurer Weihnachtsbaum in diesem Jahr?

Ich wünsch Euch einen 1A Rest-Mittwoch! Alles Liebe, Ricarda



Dieser Blogpost entstand in Zusammenarbeit mit eBay.


22. November 2014

köln | die kaffeerösterei ernst




Das Schöne am Bloggen ist ja, dass man viele Menschen begegnet, die ganz ähnliche Interessen haben und ganz ähnlich ticken wie man selber. Und aus manchen Begegnungen werden richtige Freundschaften. So ist es bei Bine von was eigenes und mir. Wir haben uns schon ganz ganz am Anfang meiner Bloggerei kennen gelernt und inzwischen schätzen wir einander sehr, telefonieren häufig und tauschen uns aus. Doch manchmal muss man ja auch mal hinter seinem Schreibtisch hervor kriechen und so haben wir irgendwann beschlossen uns öfter in der Stadt zu treffen um schöne Läden und Orte in Köln vorzustellen. In den meisten Zeitschriften werden nämlich immer nur die Hotspots in Berlin, Hamburg oder auch mal München gezeigt, was wahrscheinlich daran liegt, dass wir in Köln keine Zeitschriftenredaktion sitzen haben. Dabei hat Köln "so viel zu bieten", wie Bine es ganz treffend beschrieben hat. Und darum stelle ich Euch heute die Kaffeerösterei Ernst in der Kölner Südstadt vor, in der Bine und ich uns kürzlich getroffen und den ganzen Vormittag vertrödelt haben!






Klar, dass ich verliebt in die Einrichtung vom Ernst bin, oder? Die kommt nämlich komplett von Exquisit, über das ich Euch hier schon mal erzählt habe. Und so saßen Bine und ich gemütlich im Ernst, tranken Cappuccino mit Latte Art und aßen köstliche Scone Schnecken mit Kirschen. Wir beobachteten die Leute und den Barista und irgendwann fragten wir ob wir mal einen Blick in die Küche werfen durften, in der wir dann zufällig Michelle vom Blog 'Mal hier mal dort' trafen. Schnell waren wir in ein anregendes Gespräch über die Kölner Blogger- und Cafészene vertieft und Nils, der Barista in der Rösterei, gab uns Nachhilfe in Sachen Kaffeetrends. Man ist ja versucht, standardmässig immer einen schönen Cappuccino zu bestellen, doch inzwischen schwappt die third wave, die dritte Welle der Kaffeebewegung nach Deutschland, die den verpönnten Filterkaffee wieder ins Rampenlicht rückt. Sorgfältig abgewogen und aufgegossen, schmeckt der Kaffee sanft und immer unterschiedlich und wie beim Wein kann man Noten von Johannisbeeren oder Lakritz heraus schmecken. Ich war fasziniert von der Leidenschaft, mit der Nils, Michelle und Christian, zweiter Blogger und Fotograf von 'Mal hier mal dort' uns begeistert von Slow Bars, Röstmethoden und tollen Cafés in der ganzen Welt erzählten. Der geschmackliche Höhepunkt: Kaffee mit Tonic Water! Der Hammer. Sehr lecker und sehr erfrischend. Schade, dass der Sommer vorbei ist...



Aber wie gut, dass heute Samstag ist! Auf auf in die Stadt also, Kaffee trinken, ein bisschen shoppen und den Tag genießen! Habt ein 1A Wochenende!

Alles Liebe, Ricarda


Kaffeerösterei Ernst
B

onner Straße 56
50677 Köln

20. November 2014

Nach der #blogst14 - ein paar ganz ehrliche Fakten über meinen Arbeitsalltag im Homeoffice mit ganz viel Kaffee und Black‘n White Keksen


Jetzt ist sie vorbei, die #blogst14! Wahnsinn, dass immer alles, auf das man lange hinarbeitet ruck zuck vorüber ist. Ich leide immer noch ein bisschen unter #blogstweh und schlumpfe schon die ganze Woche etwas angeschlagen in meinem Homeoffice rum. Und daher dachte ich, ich zeige Euch heute mal mein Arbeitszimmer, in dem ich den größten Teil meines Tages verbringe. Ich hab es manchmal schon bei Instagram gezeigt und eigentlich ist es gar kein richtiges Arbeitszimmer, sondern unser altes Esszimmer. Nach dem Küchenumbau war der Raum etwas verwaist und obwohl wir die alten Möbel wieder rein gestellt haben und eigentlich dachten, wir würde den Raum das eine oder andere Mal wieder als Esszimmer nutzen, haben wir dies tatsächlich nicht ein einziges Mal getan. Also habe ich den Raum nach und nach in Beschlag genommen und arbeite darin. Das ist schön, weil ich den Raum so mag, weil es nicht weit bis in die Küche ist und auch nicht weit bis zur Haustür. Aber so ein Homeoffice hat auch seine Nachteile...

Mein Arbeitsalltag gestaltet sich so: Ich stehe morgens um 6 Uhr auf und dusche. Ich mache mir einen ersten Espresso, checke kurz meine Social Media Kanäle, decke den Tisch und wecke meine Familie. Wir frühstücken, lesen Zeitung, die Kinder und mein Mann verlassen das Haus. Ich räume schnell noch ein bisschen auf, schmeiße eine Waschmaschine an und setze mich dann an meinen Schreibtisch. Ich gucke kurz, was bei Facebook los ist, checke meine Twitter Timeline und gucke kurz bei Instagram rein. Dann beantworte ich Emails und arbeite bis zum Mittag an Projekt eins. Gegen elf Uhr mache ich mir einen Kaffee und esse dazu einen Keks. Das ist mein Morgenritual. Immer. Meist habe ich mittags ein Kind zu Hause, weil alle unterschiedliche Langtage haben. Ich koche also eine gesunde Kleinigkeit und mache Mittagspause. Danach checke ich wieder meine Social Media Kanäle, beantworte Mails, führe einige Telefonate oder skype mit Clara, schreibe Rechnungen,  mache Bilder oder was sonst noch so anliegt. Um 16 Uhr habe ich meine to-do-Liste abgehakt, ich gehe noch schnell einkaufen und mache Feierabend.

Hach, ja das wäre schön, oder? Nur noch zu toppen durch eine Haushaltshilfe, eine Köchin und eine Praktikantin.

SO, und jetzt verrat ich Euch, wie es wirklich ist!


Ich brauche morgens jede Minute - und wenn ich jede sage, dann meine ich auch jede. Ich stehe um sieben auf, wecke schnell die Kinder. Ich mache mir einen Espresso und gucke kurz in meine Social Media Kanäle. Wie wir es schaffen jeden Morgen in einer halben Stunde mit frühstücken, Brote schmieren und Zeitung lesen fertig zu sein ist mir ein Rätsel. Aber es funktioniert. Wenn endlich alle aus dem Haus sind, setze ich mich kurz mit einem zweiten Espresso an den Schreibtisch. Mal gucken, was bei Facebook, Twitter und Insta so los ist, bevor ich ins Bad husche. Irgendjemand hat so eine schicke schwarz-weiße Vase gepostet und nicht geschrieben von welcher Firma die ist. Ich hänge eine Stunde in diesem Internet rum um das rauszubekommen. Oh schon neun Uhr. Schnell ein paar Mails beantworten. Dann endlich mal einen richtigen Kaffee machen und den obligatorischen Keks dazu essen. Ich brauche Energie. In Form von Koffein und Zucker. Und die Leibniz Kekse esse ich total gerne. Und jetzt kommen sie auch noch schick verkleidet als Choco Black‘n White Keks daher. Die sind echt lecker. Und passen auch noch farblich zu den schwarz-weißen Accessoires auf meinen Schreibtisch. So, Energie ist wieder da, ich könnte weiter machen. Ups, ich bin ja immer noch im Schlafanzug und es ist schon 11 Uhr! Wo ist denn die Zeit geblieben? Es klingelt. Der Mann von der Energieversorgung will Gas und Strom ablesen. Und ich immer noch im Schlafanzug. Peinlich! Da brauch ich doch glatt gleich noch mal einen Keks. So, jetzt aber ran an Projekt eins. Facebook, Twitter, Insta aus und konzentriert arbeiten. Klappt ganz gut, bis ich auf die Uhr gucke und feststelle, dass es kurz vor eins ist. Huch, gleich kommt ein Kind nach Hause. Immerhin bin ich inzwischen angezogen, aber es gibt mal wieder Nudeln mit Buttersauce. Und zum Nachtisch einen Keks...

Ja. #soistdas. Im Homeoffice. Manchmal wünsche ich mir ein richtiges Büro. Dann aber auch wieder nicht. Und eigentlich kann ich ja überall arbeiten. Ich brauche nur Strom, einen Rechner, Internet, Kaffee uns Kekse. Dann läuft es. Mal gut, und mal nicht so gut.

Und wie sieht Euer Arbeitsalltag im Homeoffice so aus? :)

Werbung - dieser Blogpost ist in Zusammenarbeit mit Leibniz entstanden. Danke für die nette Zusammenarbeit und das zur Verfügung stellen von Energie in Form von Keksen!









14. November 2014

fernwehfreitag #3 | sweet brussels


Brüssel | 23qm Stil

Sweet Brussels Brüssel 23qm Stil

Sweet Brussels Brüssel 23qm Stil

Sweet Brussels Brüssel 23qm Stil
Guten Morgen aus Hamburg! Ich sitze gerade bei Clara mit einem Kaffee im Esszimmer, mein persönliches Hamburg Zuhause, dass da ist, wo sich das iPhone automatisch mit dem WLAN verbindet. Es ist schön unterwegs zu sein und sich doch Zuhause zu fühlen und daher schätze ich auch kleine und feine Bed & Breakfasts sehr, die ja immer sehr persönlich und mit viele Liebe geführt werden. Eine solche Perle habe ich vor ein paar Wochen auch in Brüssel entdeckt - das Sweet Brussels. Sehr zentral gelegen und nur wenige Minuten entfernt vom Grand Place und vom Manneken Pis und den vielen schönen Läden rund um die Sint Katelijne ist es die ideale Unterkunft für ein Wochenende. Das Sweet Bruessel wird von Sophie und ihrem Mann geführt und ist in einem alten und wunderschönen Haus untergebracht.

Sweet Brussels Brüssel 23qm Stil
Sweet Brussels Brüssel 23qm Stil
Die Zimmer sind groß, mit riesigen Decken und wunderbar vintage eingerichtet, dass Frühstück ist super lecker und sehr liebevoll gemacht und dann gab es auch noch einen Flohmarkt direkt vor der Tür, den Sophie und ihr Mann mit organisiert haben - was will man mehr?

Brüssel | 23qm Stil
Brüssel | 23qm Stil
Brüssel | 23qm Stil
Ich hab mich sehr wohl gefühlt im Sweet Brussels und kann Euch das Bed & Breakfast von Sophie nur wärmstens für einen Aufenthalt in Brüssel empfehlen. Mehr von Brüssel ganz bald - in einem der nächsten Fernwehfreitage!

Habt ein 1A Wochenende - ich stürz mich jetzt wieder in die BLOGST Vorbereitungen! Wenn Ihr mitverfolgen wollt was da so los ist am Wochenende - dann folgt doch BLOGST bei Twitter @blogst_ und Instagram @blogst_de

Alles Liebe, Ricarda

Avenue de Stalingrad 78
1000 Bruxelles, Belgien

12. November 2014

wunschliste : herbst

Puh,  ich stecke ganz schön tief drin im BLOGST Tunnel. So tief, dass leider letzte Woche der Fernwehfreitag ausgefallen ist, aber ganz so regelmässig werde ich es wohl eh nicht hinbekommen - diese Woche hab ich aber was für Euch und dieses Mal gehts auch nicht ganz so weit in die Ferne. Und weil so eine Kolumne eine schöne Sache ist, hab ich gedacht eine zweite kleine und unregelmässige Serie auf 'm Blog kann ja nicht schaden und das hab ich auch schon lange nicht mehr gemacht - Euch Dinge gezeigt, die ich beim Stöbern im Netz finde und für die ich mich begeistern kann. Außerdem sind Wunschliste doch eine feine Sache und nicht nur in der Weihnachtszeit interessant. Oder? ODER? 

Ich freu mich jedenfalls in der nächsten Woche auf ein bisschen freie Zeit und das es dann so langsam Richtung Weihnachten und damit noch mehr Richtung Wunschlisten. Aber heute habe ich Euch ein paar Dinge für den Herbst zusammengestellt. Mein Favorit ist ja die tolle Blogger Kerze Koto. Koto ist finnisch und steht für Zuhause und bei Igor könnt Ihr mehr über diese tolle Kerze erfahren!

Schon in meinem Schrank sind übrigens die Socken von nicenicenice. Ich habe nämlich einen Sockensortierphobie und habe mir deswegen acht Paar der gleichen Socken gekauft denn die finde ich im Wäschekorb SOFORT und ohne lange zu suchen. Sehr praktisch.

Und sonst? Hätt ich gerne ein neues Kissen fürs Sofa und ausserdem eine kuschelige Decke, die Bettwäsche und der Buchstabenbecher wären wunderbar für meine Tochter und der Handtuchhalter, den sehe ich schon in meinem neuen Bad, dass ich gerade abends plane, wenn ich nicht einschlafen kann. Ach ja und Taschen kann Frau nie genug haben. Oder? ODER?

Habt einen schönen Abend! Alles Liebe, Ricarda

*muss ich jetzt dazu schreiben, dass dieser Post NICHT in irgendeiner Art gesponsort ist?

31. Oktober 2014

fernwehfreitag #2 | das ace hotel in palm prings


Brrr, kalt ist es in Deutschland geworden! Habt Ihr Lust es heute wie die reichen Amerikaner zumachen und einfach dem bevorstehenden Winter zu entfliehen? Dann nehme ich Euch mit nach Palm Springs, dass im Sommer nach San Diego der zweite Stopp unseres Kalifornien Tripps war. Bei Nic hatte ich viel über Palm Springs gelesen und war neugierig auf diese grüne Stadt in der Wüste und die Mid-Century modern Architektur. Aber so schön es bestimmt im Winter dort ist, im Sommer ist es einfach nur ein und zwar - heiß! Und das ist so gar nicht mein Ding. Wenn das Thermometer über 30 Grad klettert verfalle ich in eine Art Schockstarre und möchte mich am liebsten nur noch mit einer Decke aus dem Gefrierfach ins Bett legen oder den Tag am Pool verbringen. In Palm Springs waren 39 Grad. Aber zum Glück waren wir im coolsten Hotel ever ever. Dem ACE. Dort konnte man entweder in den Pool springen oder sich im klimatisierten Zimmer ins Bett fallen lassen. Und das haben wir auch getan. Das und sonst nichts. Für eine Tour zu den Mid-century modern Häusern, von denen es in Plam Springs so einige gibt war es mir viel zu heiß. Aber einen Blick ins Parker Palm Springs habe ich geworfen, eingerichtet von Jonathan Adler, über das Nic so begeistert geschrieben hat und das wirklich auch ein Wahnsinns Hotel ist. Aber das ACE ist cooler. Auf eine hippe, urbane und vor allem gechillte Art. Kommt Ihr mit?









29. Oktober 2014

10 Tipps rund ums Netzwerken, vor, während und nach einer Blogger Konferenz


Ich bin ja inzwischen ein alter Konferenz Hase. Zumindest, was Blogger Konferenzen angeht. Gerade stecke ich bis zu beiden Ohren in den Vorbereitungen meiner eigenen  - zusammen mit Clara stelle ich in diesem Jahr bereits zum dritten Mal die BLOGST Konferenz auf die Beine. Die Telefonleitungen laufen heiß zwischen Hamburg und Köln. Noch zwei Wochen - aaahhh! Noch ganz schön viel zu tun! Aber wir sind ja nicht nur Organisatoren, sondern auch selber Blogger.

Vor fast drei Wochen war ich selber als solcher unterwegs auf einer Konferenz - in Amsterdam fand zum vierten Mal Meet the Blogger, eine Konferenz für europäische Interior- und Lifestyleblogger statt. Und obwohl ich viele Blogger bereits aus Stockholm und vom letzten Jahr kannte, war ich letztendlich doch "alleine" unterwegs (Clara musste sich ja leider um den Minisheriff kümmern). Und ich dachte, aus meiner langjährigen Erfahrung - hüstel - mach ich mal einen Post und gebe Euch ein paar Tipps fürs Netzwerken vor, während und nach einer Blogger Konferenz. Auch wenn Ihr vielleicht nicht zur BLOGST kommt in diesem Jahr - vielleicht seid Ihr ja mal woanders auf einem Blogger Event unterwegs!

VOR der Konferenz
1. Wissen, wer teilnimmt.
In diesem Fall sage ich noch mal - ein Hoch auf Facebook. Für die meisten Events gibt es bei Facebook Gruppen, denen Ihr beitreten und in denen Ihr Euch vernetzen könnt. Ihr seid Blogger - Kommunikation in Social Media ist das A und O. Stellt Euch vor, stellt Fragen, kommentiert, tragt Euch in die Blogroll ein. Auch bei Twitter gibt es meistens Listen, die von den Veranstaltern angelegt werden und in denen alle Teilnehmer sind. So könnt Ihr einfach folgen und mit bekommen, wer dabei ist.

2. Wen wollt Ihr treffen?
Meistens ergeben sich während der Konferenz automatisch Gespräche, aber manchmal möchte man ja auch einen ganz bestimmten Blogger treffen und mal Hallo sagen oder sich auf einen Kaffee verabreden. Das macht Ihr am Besten nicht in der Facebook-Gruppe oder öffentlich, sondern in einer privaten Nachricht, damit sich niemand ausgeschlossen fühlt. 

3. Aufmerksam sein.
Welche Blogger sind da, welche Firmen sind interessant, wen möchtet Ihr ansprechen? Checkt die Social Media Kanäle, guckt, wem Ihr wo am Besten folgt und vielleicht auch schon mal wie Euer Ansprechpartner aussieht. Notiert Euch Namen und habt Visitenkarten dabei, so ist es leichter in Erinnerung zu bleiben.
 


WÄHREND der Konferenz
4. Traut Euch andere anzusprechen!
Es ist mir tatsächlich schon das eine oder andere Mal passiert - über Instagram oder Twitter wurde mir geantwortet: "Ich hab Dich gesehen". Huch! Echt? Auweia! Bestimmt hab ich mir gerade unschön an der Nase gekratzt oder doof geguckt. Also - traut Euch andere auch "in echt" anzusprechen! Geht auf sie zu, gebt die Hand (fester Händedruck, in die Augen gucken), stellt Euch vor und sagt: Hallo ich bin ... von ... und ich freu mich dass wir uns mal treffen! Ehrlich, Euer Gegenüber oder ein Blogger dem ihr vielleicht schon lange folgt ist auch nur ein Mensch. Aber - auch wenn Ihr durchs Bloggen das Gefühl habt eine Freundin zu treffen, müsst Ihr ja nicht gleich jedem um den Hals fallen. Meistens sagt einem das Gefühl ja, ob das geht oder nicht und trotzdem sollte man hier lieber erst mal zurück haltend sein. Nach der Konferenz sprießt vielleicht das zarte Pflänzchen einer neuen Freunschaft. Dann darf man sich zum Abschied sicher auch mal in den Arm nehmen.

5. Habt ein Ladekabel und externen Akku dabei!
Hilft erstens, mit anderen ins Gespräch zu kommen, die vielleicht verzweifelt auf der Suche nach Strom sind und zweitens Zeit zu sparen, die man NICHT mit der Suche nach einer Steckdose verplempert. Habt Ihr nicht? Hier gibts Abhilfe...*

6. Seid offline
Während der Vorträge und Diskussionen dürft und solltet Ihr natürlich twittern was das Zeug hält. Ihr dürft Euch einchecken, bei Facebook kurz Euren Status teilen und Instagram Bilder machen. Aber zwischendurch solltet Ihr das mobile Endgerät auch mal in der Tasche lassen. Denn es geht doch nichts über ein gutes Gespräch!

7. Marken sind auch Menschen
Meistens gibt es Netzwerkstunden, in denen Ihr die Möglichkeit habt die Sponsoren vor Ort zu treffen. Informiert Euch vorher, wer da ist. Führt persönliche Gespräche, erzählt von Eurem Blog und von Euren Leidenschaften und Ideen. Schon das eine oder andere Mal haben sich aus solchen Begegnungen tolle Gelegenheiten ergeben.



NACH der Konferenz
8. Die Nachwehen
Das Gefühl nach einem oder zwei Tagen mit anderen Bloggern ist oft gemein - man hat viel erlebt, viele gute Gespräche geführt, vielleicht eine Kooperation in Aussicht und zack, schon plumpst man in den Alltag und soll weiter machen wie bisher. Lasst das Gefühl ruhig noch ein bisschen nachklingen. Twittert darüber, haltet Kontakt, interagiert mit den anderen. Zusammen leidet man weniger als allein! Und wenn es ganz schlimm ist - organisiert doch selber ein kleines Bloggertreffen. Dann ist die Zeit bis zum nächsten Event vielleicht nicht mehr ganz so lang.

9. Kontakte sortieren
Hundert neue Visitenkarte, zig neue Follower bei Instagram und die Twitter Timeline schwabbt quasi über? Am Besten sortiert Ihr für Euch ein bisschen, wem Ihr weiterhin folgen wollt und mit wem Ihr gerne in Kontakt bleiben möchtet. Legt Listen an, sortiert Kreise, macht Euch Notizen.

Vor, während und nach der Konferenz
10. Seid mutig. Seid offen! Seid Ihr selbst! 


Ich freu mich auf die BLOGST und auf viele viele Bloggerevents 2015!
Habt einen schönen Abend! Alles Liebe, Ricarda

*Affiliate Link








24. Oktober 2014

reisen | ein lieblingscafé in den bergen










Ihr Lieben, ich habe etwas beschlossen. Ich habe noch so wahnsinnig viele Reisethemen auf Lager und offensichtlich brauche ich selber mal einen Tritt in den Hintern, so das in Zukunft der Freitag zum Fernwehfreitag wird - alle Themen rund ums Reisen und natürlich um den Stil dabei packe ich hiermit in meine neue Kolumne. Dabei wird es manchmal um Orte gehen, um schöne Hotels, tolle Restaurants und Cafés, um Geschichten die ich erlebt habe, vielleicht auch mal um Rezepte - eben um alles, was bei mir selber akutes Fernweh auslöst.

Für meine heutige Reise muss man zum Glück gar nicht so lange unterwegs sein, je nach dem wo man in Deutschland zu Hause ist. Vielleicht habt ihr es ja auch schon auf Instagram verfolgt und wenn Ihr mir dort schon länger folgt dann wisst Ihr sicher auch das ich nicht das erste Mal dort war. Dort, das ist das Kleinwalsertal, ein kleines Tal in Österreich, welches man nur von Deutschland aus erreichen kann. Schon seit Jahren fahre ich mit meiner Familie immer mal wieder dort hin, zum wandern oder zum Ski laufen. Das ist so, seit ich meinen Mann kenne, dessen Großeltern schon Urlaub im Kleinwalsertal gemacht haben. Und so gerne ich auch neue Orte entdecke und in der Weltgeschichte unterwegs bin, so gerne fahre ich immer wieder ins Kleinwalsertal. Es ist wie nach Hause kommen. Wenn wir die Grenze überqueren und den Ifen erblicken und die im Herbst satten und leuchtenden Farben der Natur, dann ist das einfach ein so schönes und vertrautes Gefühl, dass ich nicht missen möchte. Und es ist so einfach - man weiß, wo es die leckersten Vinschgerl gibt, wo im kleinen Supermarkt der beste Wein steht, in welchem Gasthof das knusprigste Schnitzel serviert wird und wenn man in seinem Lieblingscafé mit den Worten: "Servus, da seids ihr ja wieder" begrüß wird, dann ja dann darf man sich wohl als Stammgast bezeichnen.

Und von meinem Lieblingscafé möchte ich Euch heute erzählen. Es heißt Cantina Vertikal, liegt mitten in Riezlern, dem größten Ort im Kleinwalsertal und ist schon deswegen etwas besonderes, weil es modern und trotzdem tradtitionell eingerichtet ist und weil es von einer ganzen Hand netter und junger Menschen betrieben wird und das mit einer Leidenschaft, die nicht unbedingt typisch für das Tal ist (soweit ich das als Tourist beurteilen kann). Es gibt köstlichen Kaffee, frische Säfte, Strudel und selbstgebackene Kuchen und so leckere Sandwiches und Schnittchen, außerdem feine Schokolade und Accessoires und Lotte, den Haushund des Cafés. Lotte ist eine Dogge und so groß, dass sie schon das eine oder andere Mal mit dem Po neben uns auf der Bank Platz genommen hat, während sie erwartungsvoll - und leider vergeblich - auf unseren Kuchen gestarrt hat. 

Die Cantina ist im Wanderurlaub unsere tägliche Anlaufstelle. Wenigsten einen Kaffee oder Saft trinken wir dort nach den langen Wandertouren, manchmal auch schon ein Radler oder einen Aperol Spritz. Bevor es wieder nach Hause geht gönnen sich meine Männer ein Weißwurscht Frühstück (nix für mich) und dann sind wir traurig, dass der Urlaub vorbei ist und froh, wenn die Mädels hinter der Theke uns mit den Worten: "Machts gut, bis zum nächsten Jahr" verabschieden.

Und schwups, schon ist es da - das Fernweh! Habt Ihr auch so einen vertrauten Ort, an den ihr immer wieder zurück kehrt und an dem ihr Euch besonders wohl fühlt? Ich bin ja über Tipps und Empfehlungen immer dankbar - also immer her damit!

Habt einen 1A Freitag! Alles Liebe, Ricarda